Gynäkomastie – Kosten & Preisvergleich

Die Kosten und Preise für Gynäkomastie-Behandlungen unterscheiden sich zum Teil deutlich. Je nach Arzt und Umfang der Behandlung können die Preise von knapp 1.800 Euro bis 4.000 Euro variieren. Für Sie als Patienten ist es daher ratsam, vor der Behandlung die Preise und Angebote verschiedener Ärzte zu vergleichen.

Auf SchönheitsGebotDE erhalten Sie kostenlos günstige Angebote für Gynäkomastie-Behandlungen von erfahrenen Ärzten und plastischen Chirurgen in Ihrer Nähe. So können die Kosten und Preise für ästhetisch plastische Chirurgie deutlich gesenkt werden. Gleichzeitig erhalten Sie anhand realer Erfahrungsberichte anderer Patienten und deren Arztbewertungen eine hilfreiche Orientierung über das Preis-Leistungs-Verhältnis verschiedener Ärzte und Kliniken in Deutschland.

Gynäkomastie: Angebote einholen Video ansehen

So geht es
Ein Haken
Behandlung wählen

Wenige Schritte zu Ihrem Traum

Ein Haken
Angebote erhalten

Den passenden Experten finden

Ein Haken
Clever sparen

Für Patienten kostenlos

Diese Gesundheitsinformationen wurden für Sie zusammengestellt von der Schönheitsgebot-Redaktion.

Allgemeine Informationen

Eine tastbare Vergrößerung der männlichen Brustdrüsen wird als Gynäkomastie bezeichnet. Sie kann in verschiedenen Lebensphasen auftreten. Unterschieden werden muss die echte Gynäkomastie von der sogenannten Pseudogynäkomastie, bei der lediglich eingelagertes Fett die Brust vergrößert.
Betroffene klagen zuweilen über eine erhöhte Berührungsempfindlichkeit oder Spannungsgefühle in der Brust. Außerdem ist das Anschwellen der Brüste für Männer psychisch oft sehr belastend.

Einige Formen der Gynäkomastie sind nicht krankheitswertig und bilden sich meist von selbst zurück. Dazu gehört die durch weibliche Hormone der Mutter ausgelöste Gynäkomastie bei Neugeborenen ebenso wie die durch Hormonumwandlungsprozesse bedingte Pubertäts- und Altersgynäkomastie.
Eine Gynäkomastie kann jedoch auch Symptom einer ernsthaften Erkrankung sein. Daher raten Experten allen Männern, deren Brust sich im Erwachsenenalter deutlich vergrößert, einen Arzt zu konsultieren.

Gynäkomastie kann unterschiedliche Ursachen haben. Oft zeigt das Anschwellen der männlichen einen Mangel an männlichen Hormonen (vor allem Testosteron) oder die erhöhte Bildung von Östrogenen an. Chronischer Alkoholmissbrauch wie auch fragwürdige Hormontherapien von Kraftsportlern begünstigen derartige Störungen im Hormonhaushalt. Nach Hormonbehandlungen von Prostata- oder Hodenkrebs oder nach Gabe verschiedener Medikamente vergrößern sich die Brüste mitunter ebenfalls. Weiterhin sind chronisch kranke Patienten, die unter einer Leberzirrhose oder einer Niereninsuffizienz leiden, häufig betroffen.

Darüber hinaus steht der Verzehr von hormonbehandeltem Fleisch wie auch übermäßiger Biergenuss (aufgrund im Hopfen enthaltener pflanzlicher Östrogene) als Verursacher der Gynäkomastie unter Verdacht. In seltenen Fällen erkranken Männer an Brustkrebs, was ebenfalls eine Brustvergrößerung bewirken kann.

Behandlungs­methoden

Viele Formen der Gynäkomastie sind nicht behandlungsbedürftig. Mitunter führt bereits das Absetzen auslösender Medikamente dazu, dass sich die vergrößerte Brust von selbst zurückbildet.
Wird ein Hormonmangel diagnostiziert, kann das fehlende Hormon durch Medikamentengabe ersetzt werden. Ebenso kann ein bestehender Hormonüberschuss medikamentös behandelt werden.
Bildet sich die Gynäkomastie jedoch trotz Behandlung nicht zurück, können die Brustdrüsen operativ entfernt werden. Angezeigt ist eine solche Operation natürlich auch bei Brustkrebs.
Bei großem Leidensdruck und starker psychischer Belastung aufgrund einer Pseudogynäkomastie kann ebenfalls eine Operation erfolgen. Hier kommen jedoch auch neue Verfahren der ästhetischen Medizin in Betracht, bei denen Fettzellen ohne operativen Eingriff mittels präzise dosierter Kühlung „abgeschmolzen“ werden.

Operationsablauf

Abhängig von der Diagnose wird bei der Operation entweder nur Fett abgesaugt oder aber zugleich ein Teil des Drüsengewebes entfernt.
In beiden Fällen handelt es sich um einen kleineren Eingriff, der häufig sogar ambulant vorgenommen werden kann und kaum sichtbare Narben hinterlässt.

Risiken

Nach dem Entfernen von Drüsengewebe kann es zu Schwellungen aufgrund von Flüssigkeitseinlagerungen oder Blutergüssen kommen, die sich nur langsam zurückbilden. Eventuell wird eine nachträgliche Punktur erforderlich. Ansonsten bestehen solche Risiken, die grundsätzlich bei jeglicher operativen Behandlung zu bedenken sind.
  

Dauer: 1-3 Stunden, ambulant oder stationär je nach OP-Art

Narkose-Art: Dämmerschlaf oder Narkose bei Fettabsaugung, Vollnarkose bei Drüsenentfernung

Nachbehandlung: Entfernung der Drainagen nach 1-2 Tagen, 6 Wochen auf Sport verzichten, 6 Wochen direkte Sonneneinstrahlung vermeiden