Teleskop­prothese – Kosten & Preisvergleich

Die einfachste und günstigste Form der Teilprothese, die Modellgussprothese, wird mit Metallklammern an den Nachbarzähnen verankert. Da die Metallbügel optisch wenig ansehnlich und je nach Lage der Prothese von außen sichtbar sein können, sind heute zweiteilige, unsichtbar befestigte Modelle verfügbar. Dazu gehört auch die Teleskopprothese.

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Diese Gesundheitsinformationen wurden für Sie zusammengestellt von der Schönheitsgebot-Redaktion.

Was ist das und wie funktioniert das?

Funktion Die Teleskopprothese wird auch Doppelkronenprothese genannt. Diese Bezeichnung deutet die Art der Befestigung bereits an: Die Zähne, die den Zahnersatz tragen (Pfeilerzähne), werden mit einer zylinderförmigen Krone (Primärkrone) versehen, die meist aus Edelmetall besteht. Ein entsprechendes Gegenstück zu dieser Zahnkrone, die Sekundärkrone, ist in die Prothese eingearbeitet.

Beide Teile schieben sich beim Einsetzen des Zahnersatzes ineinander und geben der Prothese einen sicheren, stabilen Halt. Es sind deshalb keine Klammern notwendig, von außen lässt sich diese Teilprothese nicht erkennen.

Vor- und Nachteile

Vor- und Nachteile Der wohl schwerwiegendste Nachteil der Teleskopprothesen liegt darin, dass beim Überkronen der Pfeilerzähne relativ viel Zahnsubstanz abgetragen werden muss. Durch das massive Beschleifen dieser Zähne kommt es bei 20 bis 40 Prozent aller Patienten zum Absterben der abgeschliffenen Zahnstümpfe. In einigen Fällen werden die Pfeilerzähne durch die aufsitzende Teilprothese überlastet, so dass es zu einem frühzeitigen Zahnverlust kommen kann.

Am Kronenrand können sich außerdem – vor allem bei unzureichender Reinigung – Keime festsetzen und zu Entzündungen oder Kariesentwicklung führen.
Zudem sind Teleskopprothesen mit einem hohen Eigenanteil bei den Kosten verbunden, da die Zuzahlung der Krankenkassen auf den weitaus günstigeren Modellgussprothesen basiert.

Teleskopprothesen (Doppelkronenprothesen) bieten jedoch auch viele Vorteile: Die Handhabung beim Herausnehmen und Einsetzen ist einfach. Teleskopprothesen sind im Falle eines weiteren Zahnverlustes gut erweiterbar, bieten einen festen Halt der Prothese, eine lange Haltbarkeit und sind von außen unsichtbar.

Welche Materialien werden verwendet?

MaterialMeist werden die Primärkrone (am Pfeilerzahn) und die Sekundärkrone (an der Prothese) aus der gleichen Metall-Legierung gefertigt. Dies können entweder goldhaltige Edelmetall-Legierungen oder die sogenannten NEM (Nichtedelmetall)-Legierungen sein. Wird die Prothese nach der Galvanotechnik gefertigt, besteht die Primärkrone entweder aus einer NEM-Legierung oder aus Zirkoniumdioxid, einem sehr stabilen Keramikwerkstoff, während das Sekundärteil aus Galvanogold gefertigt wird.

 

Wie viel kostet eine Teleskopprothese?

Kostenersparnis Der Preis einer Teleskopprothese hängt davon ab, wie viele Zähne ersetzt werden sollen und wie aufwändig die Überkronung der Pfeilerzähne ist, die die Prothese tragen.

Außerdem ist der Preis stark abhängig vom verwendeten Material. Mit der Galvanotechnik gefertigte Teleskopkronen sind teuer, bieten aber eine sehr gute Passgenauigkeit, die mit anderen Techniken kaum erreicht werden kann.

Insgesamt sind Teleskopprothesen mit verhältnismäßig hohen Kosten verbunden, die mehrere hundert Euro betragen. Bei aufwändigen Prothesen und der Wahl teurer Materialen können die Kosten schnell im höheren vierstelligen Bereich liegen.

Die Behandlungsmethoden bei medizinischen Eingriffen, vor allem bei Schönheitsoperationen, unterscheiden sich von Arzt zu Arzt, so dass Ihre Schönheitsoperation von den Angaben, die Sie auf SchönheitsGebot finden, abweichen kann. Die Darstellung der Behandlungen (Schönheits-Ops, Zahnbehandlungen und Augenlaser-Behandlungen) ist lediglich als erster Einblick in mögliche Behandlungsmethoden zu verstehen. Bitte konsultieren Sie in Fragen der Gesundheit abschließend grundsätzlich Ihren Arzt.