Corrugator Operation gegen Migräne

Die Kosten und Preise für eine Corrugator-Operation unterscheiden sich zum Teil deutlich. Je nach Arzt bzw. Klinik können die Preise zum Teil erheblich variieren. Für Patienten ist es daher ratsam, vor der Behandlung die Preise und Angebote verschiedener Ärzte zu vergleichen.

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Diese Gesundheitsinformationen wurden für Sie zusammengestellt von der Schönheitsgebot-Redaktion.

Allgemeine Informationen

Die Corrugator-Operation ist eine relativ neue Methode der Behandlung gegen Migräne. Mittels der Durchtrennung des Corrugators, desjenigen Muskels, der für die Bildung der Zornesfalte verantwortlich ist, kann eine deutliche Verbesserung der Befindlichkeit der Betroffenen bewirkt werden. Dies ist das Ergebnis einer US-Amerikanischen Studie.

Die Migräne – Zahlen und Fakten

Bei der Migräne handelt es sich um eine komplexe neurologische Erkrankung, die relativ weit verbreitet ist. Wissenschaftlichen Schätzungen zufolge leiden weltweit bis zu 15% der Erwachsenen an diesem periodischen Kopfschmerz. In Deutschland dürften es insgesamt an die 5 Millionen Betroffene sein, wobei Frauen deutlich häufiger an Migräne erkranken als Männer.

Die Ursachen der Migräne sind noch nicht vollends erforscht. Als gesichert gilt, dass bei einer Migräne sowohl innere als auch äußere Faktoren zusammenkommen: Es gibt eine genetische Veranlagung, aber diese allein lässt noch keine Migräne entstehen. Allgemein zählt die Migräne zu den nicht-heilbaren Krankheiten. Therapeutische Maßnahmen beschränken sich daher im Allgemeinen oft auf die Linderung der Symptome. In vielen Fällen wird eine Kombination aus medikamentösen und nicht-medikamentösen Behandlungsformen angewandt.

Die Grenzen zwischen widerkehrendem „normalem“ Kopfschmerz und Migräne sind fließend. Es gibt keinen Test, der die Diagnose „Migräne“ beweisen könnte.

Die Symptome einer Migräne sind mannigfaltig: Ein über mehrere Stunden (manchmal sogar Tage) anhaltender, wiederkehrender, meistens einseitiger, pulsierender Kopfschmerz bildet den „Kern“. Symptomatisch begleitet wird er von einem allgemeinen Gefühl des Unwohlseins, das nicht selten mit Übelkeit, Licht-, Geräusch- und Geruchsempfindlichkeit einhergeht. Der Schmerz selbst ist relativ stark, anhaltend und nimmt bei körperlicher Aktivität zu.

Corrugator-Operation – die Lösung gegen Migräne?

Eine relativ neue Behandlungsform gegen Migräne stellt die sog. Corrugator-Operation dar. Sie ist benannt nach einem pyramidenförmigen Gesichtsmuskel, der sich zwischen den Augenbrauen an der Nasenwurzel befindet. Dieser wird mit dem medizinischen Fachterminus als „Musculus corrugator supercilii“ bezeichnet. Übersetzt bedeutet dies: „Runzler der Augenbraue“. Der Corrugator ist für die senkrechte Faltenbildung auf der Stirn verantwortlich – die sog. Zornesfalte (Glabella-Falte).

Durch einen Zufall entdeckten Wissenschaftler aus den USA im Rahmen einer Studie Ende der 1990er Jahre, dass bei manchen ihrer Probanden, bei denen die Zornesfalte „wegoperiert“ wurde, eine deutliche Verbesserung von Migräne-Symptomen festzustellen war. Von 314 Patienten hatten 39 vor dem Corrugator-Eingriff angegeben, an Migräne zu leiden. Bei einer Nachuntersuchung, ein Jahr später, versicherten 31 der 39 Patienten, Ihre Migräne wäre deutlich reduziert – in manchen Fällen war sie sogar vollkommen verschwunden.

Der Zusammenhang zwischen einer Corrugator-Operation und der Linderung von Migräne-Beschwerden ist bis heute nicht vollends erforscht. Eine These erklärt den Erfolg einer Corrugator-Operation bei Migräne aus der Nähe des Musculus corrugator supercilii zu bestimmten Nervenästen. Bei manchen Menschen ist der Currogator so nahe am Trigeminus-Nerv (dt. Gesichtsnerv) gelegen, dass er bei Kontraktion auf Nerven-Äste drückt. Diese Nerv-Reizung, welche durch den Currogator verursacht wird, könnte ein Auslöser (Trigger) für Migräne sein, so die Forscher. Mittels der operativen Durchtrennung des Corrugators wird diese Reizung unterbunden. Damit fällt ein wesentlicher Trigger für Migräne weg und die Häufigkeit von Migräne-Attacken nimmt deutlich ab. Positiven Schätzungen zu Folge lässt sich die Zahl der Migräne-Anfälle auf diese Weise halbieren.

Die Operation

Im Allgemeinen wird vor der eigentlichen Corrugator-Operation getestet, ob eine Durchtrennung des Muskels gegen Migräne helfen könnte. Hierfür wird der Musculus corrugator supercilii vorübergehend gelähmt (z.B. mit Botulinum Toxin).

Im Zuge der eigentlichen Operation wird durch einen kleinen Schnitt an der Augenlidfalte der Musculus corrugator supercilii durchtrennt, ohne den darin befindlichen Nerv zu verletzen.

Die Behandlungsmethoden bei medizinischen Eingriffen, vor allem bei Schönheitsoperationen, unterscheiden sich von Arzt zu Arzt, so dass Ihre Schönheitsoperation von den Angaben, die Sie auf SchönheitsGebot finden, abweichen kann. Die Darstellung der Behandlungen (Schönheits-Ops, Zahnbehandlungen und Augenlaser-Behandlungen) ist lediglich als erster Einblick in mögliche Behandlungsmethoden zu verstehen. Bitte konsultieren Sie in Fragen der Gesundheit abschließend grundsätzlich Ihren Arzt.