Implantate als Zahnersatz – Kosten & Preisvergleich

Zur Versorgung von Zahnlücken werden in der Zahnmedizin immer häufiger Implantate eingesetzt. Sie werden von Experten der Bundeszahnärztekammer als stabil und langfristig erfolgreich beurteilt. Mit Implantaten verankerter Zahnersatz bietet einen sehr hohen Tragekomfort, zur Implantation ist allerdings ein chirurgischer Eingriff nötig.

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Diese Gesundheitsinformationen wurden für Sie zusammengestellt von der Schönheitsgebot-Redaktion.

Was ist das und wie funktioniert das?

FunktionEin Implantat wird chirurgisch in den Kieferknochen eingesetzt und fungiert als künstliche Zahnwurzel. Nach einer Heilungsphase wird die sogenannte Suprakonstruktion, der eigentliche Zahnersatz, auf dem Implantat befestigt. Die Verankerung im Knochen kommt der natürlichen Situation sehr nahe und bietet einen sehr festen und langfristig stabilen Halt.

 

 

Das eigentliche Implantat

Die eigentlichen Implantate sind Metallstifte oder –schrauben, die einen Durchmesser von drei bis vier Millimetern und eine Länge zwischen sieben und fünfzehn Millimeter haben. Als Material hat sich reines Titan bewährt, da es sehr gut verträglich (biokompatibel), äußerst stabil und sehr belastbar ist. Die Implantate werden in den Kieferknochen eingebracht und verbinden sich innerhalb weniger Monate fest mit dem Knochengewebe. Die Implantate übernehmen nach dem Ausheilen die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel.

Die Verankerung im Kiefer

ImplantatkörperAls Implantate können Stifte oder Schrauben verwendet werden, die entweder in den Knochen eingesteckt oder mit einem Schraubgewinde eingedreht werden. Häufig werden Schraubenimplantate verwendet, denn sie sitzen nach dem Eindrehen sofort fest im Knochen und die Einheilzeit ist sehr kurz, da kaum Knochensubstanz nachwachsen muss. Innerhalb von drei bis sechs Monaten verbinden sich die Implantate fest mit dem Knochen zu einer funktionellen und strukturellen Einheit (Osseointegration).

Wichtigste Voraussetzung für die Osseointegration ist ausreichend vorhandener Knochen, um das Implantat darin fest verankern zu können. Durch Zahnverlust, Parodontitis oder Zahnprothesen kann es zu einer Rückbildung des Kieferknochens kommen. In der modernen Implantologie ist es jedoch möglich, den Kieferknochen durch bestimmte Techniken wieder aufzubauen. Bei nur wenig fehlendem Knochen können Knochenspäne aus dem Kieferbereich verwendet werden, während für einen umfangreicheren Aufbau Knochen vom Beckenkamm entnommen wird. Statt Eigenknochen ist auch die Verwendung von Knochenersatzmaterialien möglich, die ähnlich strukturiert sind wie menschlicher Knochen. Durch einen sogenannten „Sinus-Lift“ wird der Kieferknochen im Oberkiefer so weit aufgebaut, dass auch im Bereich der Kieferhöhlen ein Implantat gesetzt werden kann. In vielen Fällen lässt sich der Knochenaufbau zeitgleich mit dem Einbringen des Implantates durchführen, so dass keine zweite Operation notwendig ist.

Der Aufbau (Krone) – die Suprakonstruktion

SuprakonstruktionDer im Mund sichtbare Zahnersatz wird als Suprakonstruktion bezeichnet. Ist das Implantat im Kiefer gesetzt, dauert es einige Zeit, bis es fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist. Während der Heilungsphase wird in der Regel ein provisorischer Zahnersatz verwendet, bis dann die finale Suprakonstruktion angepasst werden kann. Auf den Implantaten wird ein metallener Aufbau (Pfosten / Abudment) befestigt. Auf diesem sitzen die Zahnkronen, die über den Pfosten fest mit der künstlichen Zahnwurzel, dem Implantat, im Kiefer verankert sind.

Vor- und Nachteile

Vor- und NachteileWie jeder chirurgische Eingriff ist auch das Einsetzen von Implantaten mit Risiken verbunden. Im Unterkieferknochen verläuft der Trigeminus-Nerv, dessen Verletzung ein Taubheitsgefühl in Unterlippe und Kinn verursachen kann. Im Oberkiefer kann es bei zu langen Implantaten zu einer Beschädigung des Nasen- oder Kieferhöhlenbodens kommen. Wird die Operation sachgerecht durchgeführt, treten solche Komplikationen jedoch selten auf. Auch frühe Infektionen nach der Operation sind selten und können mit Antibiotika in der Regel gut bekämpft werden. In zwei bis fünf Prozent der Fälle tritt Monate oder Jahre nach Einsetzen der Implantate eine Infektion auf, die sogenannte Periimplantitis. Sie ist häufig durch eine ungenügende Mundhygiene bedingt und wird durch Rauchen begünstigt. Zahnfleischentzündungen rund um das Implantat können zum Knochenabbau und letztendlich bis hin zum Implantatverlust führen.

Implantate bieten jedoch auch sehr große Vorteile. Eigene, gesunde Zähne müssen nicht abgeschliffen werden, Füllungen und Kronen in ansonsten gesunden Zähnen müssen nicht entfernt werden. Wenn ein herausnehmbarer Zahnersatz Probleme macht, bieten Implantate eine festsitzende Alternative, auch dann, wenn keine Versorgung mit einer Brücke in Frage kommt. Anatomisch bilden Implantate durch die Verankerung einer künstlichen Zahnwurzel im Kiefer so weit wie möglich die Situation im gesunden Gebiss nach.

Welche Materialien werden verwendet?

MaterialAus Gründen der Stabilität und Verträglichkeit bestehen die Implantate fast immer aus reinem Titan. Die früher verwendeten, keramischen Werkstoffe, werden aufgrund der Bruchgefahr heute kaum mehr eingesetzt. Für die auf den Implantaten befestigten Zahnkronen werden Materialen verwendet, die auch für herkömmliche Kronen eingesetzt werden.

 

Wie viel kostet ein Implantat?

KostenersparnisDie Kosten eines Implantates hängen von verschiedenen Fragen ab: Wie viele Zähne sollen ersetzt werden? Ist ein Knochenaufbau notwendig? Muss der Arzt eine Computertomografie durchführen, um den Sitz des Implantates genau anzupassen?

Ein gesetzlich versicherter Patient muss für einen implantierten Schneidezahn mit einer Zuzahlung zwischen ungefähr 1.500 und 3.000 Euro rechnen, während ein Seitenzahn etwas günstiger (ab 1.400 Euro) kommt. Zum Ersatz des kompletten Gebisses in einem Kiefer müssen in der Regel mehrere Implantate gesetzt werden, um darauf eine Prothese zu befestigen. Hier muss mit einer Zuzahlung zwischen 5.000 und 8.000 Euro gerechnet werden. Ist ein sehr aufwändiges Vorgehen nötig können die Kosten in einzelnen Fällen auch höher liegen.

Die Behandlungsmethoden bei medizinischen Eingriffen, vor allem bei Schönheitsoperationen, unterscheiden sich von Arzt zu Arzt, so dass Ihre Schönheitsoperation von den Angaben, die Sie auf SchönheitsGebot finden, abweichen kann. Die Darstellung der Behandlungen (Schönheits-Ops, Zahnbehandlungen und Augenlaser-Behandlungen) ist lediglich als erster Einblick in mögliche Behandlungsmethoden zu verstehen. Bitte konsultieren Sie in Fragen der Gesundheit abschließend grundsätzlich Ihren Arzt.