Tattoo-Entfernung – Kosten & Preisvergleich

Die Kosten und Preise für eine Tattoo-Entfernung unterscheiden sich teils deutlich. So kann der Preis für ein und dieselbe Behandlung je nach Praxis stark variieren. Für Sie ist es daher ratsam, vor der Behandlung die Preise und Angebote verschiedener Praxen bzw. Studios zu vergleichen.

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Diese Gesundheitsinformationen wurden für Sie zusammengestellt von der Schönheitsgebot-Redaktion.

Allgemeine Informationen

Eine Tätowierung hält ein Leben lang. Doch leider kann es vorkommen, dass die Tätowierung unüberlegt gestochen wurde oder nicht so aussieht wie geplant. Häufig passt sie auch einfach nicht mehr zur aktuellen Lebenssituation: Der Name des Ex-Freundes soll verschwinden oder eine deutlich sichtbare Tätowierung führt zu beruflichen Problemen. Ein Mode-Tattoo (man denke an das bekannte „Arschgeweih“) oder eine durch Gewichtszunahme aus der Form geratene Tätowierung ist im Nachhinein oft peinlich oder sogar psychisch belastend und soll dann entfernt werden.

Eine Tätowierung wird in der Haut dauerhaft haltbar, weil die Farbpigmente von Fresszellen (Makrophagen) eingekapselt werden und dadurch vor dem Abbau geschützt sind. Methoden zur Tattoo-Entfernung müssen diese Farbkapseln aufbrechen, so dass ein Abbau der Farbe oder ein Transport der Farbpigmente nach außen möglich wird.

Nicht-chirurgische Methoden ohne Laser

Es gibt verschiedenen Verfahren der mechanischen Tattoo-Entfernung, zum Beispiel die sogenannte Dermabrasion. Sie eignet sich vor allem für kleinere und oberflächliche Tätowierungen. Die oberen Hautschichten mitsamt der Tätowierfarbe werden mit einer manuellen Fräse oder einem medizinischen Sandstrahlgerät abgetragen. Die Methode wird unter lokaler Betäubung (oder sogar unter Vollnarkose) vorgenommen. Blutungen, Schwellungen, Rötungen und Nässen nach der Behandlung sind zu erwarten, da eine offene Wunde entsteht. Diese heilt unter der Bildung von Schorf dann über mehrere Wochen hinweg ab.

Ähnlich wie das Abschleifen der Haut funktioniert das chemische Peeling. Durch chemische Behandlung der Haut (Verätzung) lösen sich die oberen, farbtragenden Hautschichten und werden dann in einem zweiten Schritt abgetragen. Nach einem langwierigen Heilungsprozess bildet sich wieder neue, glatte Haut, die aber unter Umständen etwas heller bleiben kann.

Bei einer weiteren Methode wird eine physiologische Flüssigkeit (auf Milchsäurebasis) in die Haut injiziert, die beim Zusammentreffen mit den Farbpigmenten eine Abwehrreaktion des Körpers hervorruft. Über die entzündete Stelle wird die Tinte durch die Haut nach außen transportiert und über den gebildeten Schorf abgestoßen.

Tattoo-Entfernung mittels Chirurgie

Um ein Tattoo sofort und restlos zu entfernen eignet sich das Ausschneiden (Exzision) der tätowierten Hautbereiche. Die chirurgische Entfernung ist besser für kleine Tätowierungen geeignet, denn das gefärbte Hautareal muss komplett ausgeschnitten werden. Anschließend werden die Wundränder vernäht oder es wird ein Stück Haut von einer anderen Körperstelle transplantiert. Je größer der ausgeschnittene Hautbereich, desto höher ist auch die Gefahr für die Bildung von Narben.

Relativ neu ist das sogenannte Waterjet-Cutting, das von Ärzten (meist in Kliniken) durchgeführt wird, und ebenfalls eine operative Methode darstellt. Dabei wird die Haut mit einem konzentrierten Wasserstrahl aufgeschnitten. Dadurch werden die Farbpigmente freigelegt, diese können dann aus der entstandenen Wunde gespült werden. Der mikrofeine Wasserstrahl kann so genau eingestellt werden, dass die Narbenbildung meist gering bleibt.

Lasertherapie

Durch die Laserbehandlung werden kurze, intensive Lichtblitze in die Haut geschickt. Dabei werden die abgekapselten Farbpigmente so stark erhitzt, dass sie aufbrechen. Die Farbpartikel werden anschließend über das Blut und die Lymphflüssigkeit abtransportiert und im Körper abgebaut. Es existieren bisher jedoch keine Studien darüber, ob die Abbauprodukte und deren Verstoffwechslung im Körper völlig ungiftig und verträglich sind. Für unterschiedliche Farben werden Laser mit verschiedenen Wellenlängen verwendet, die optimal auf die jeweilige Tätowierfarbe eingestellt sind. Für Grün und Blau wird meist ein Rubinlaser eingesetzt, während für andere Farben CO₂-Laser und andere Lasertypen zum Einsatz kommen. Grundsätzlich gilt: Je größer und je bunter das Tattoo, desto aufwändiger die Entfernung.

Eine weitere laser-ähnliche Methode ist die Diathermie, eine thermische Behandlung der Haut, die durch Wärmeenergie die Zellen zum Absterben bringt. Da es sich um eine dosierte Verbrennung handelt, ist die Methode relativ schmerzhaft und kann zur Bildung von Narben führen. Sie eignet sich vor allem für kleinflächige Tätowierungen.

Probleme und Risiken bei der Tattoo-Entfernung

Die Entfernung einer Tätowierung mit dem Laser ist schmerzhaft und oft langwierig. Direkt nach der Behandlung kommt es häufig zu Schwellungen und Rötungen der Haut. Mindestens fünf, bei großen oder bunten Tätowierungen oft mehr als zehn Sitzungen im Abstand von jeweils mehreren Wochen sind nötig, bis ein Tattoo immer stärker verblasst und schließlich ganz verschwindet. Es ist aber zu beachten, dass einige alte Tätowierfarben nur schlecht auf den Laser reagieren und in diesem Fall keine restlose Entfernung möglich ist.

Aber auch die anderen Methoden bergen Risiken und können zu starken Hautreaktionen, zur Narbenbildung und im Falle chemischer Peelings zu Unverträglichkeitsreaktionen führen. Eine restlose Tattoo-Entfernung ohne Narben oder eine hellere Färbung der Haut ist nicht immer möglich. Wer sichergehen will, eine optimale und medizinisch fundierte Beratung und Behandlung zu bekommen, sollte die Tattoo-Entfernung bei einem Hautarzt oder in einer spezialisierten Klinik durchführen lassen.

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Die Behandlungsmethoden bei medizinischen Eingriffen, vor allem bei Schönheitsoperationen, unterscheiden sich von Arzt zu Arzt, so dass Ihre Schönheitsoperation von den Angaben, die Sie auf SchönheitsGebot finden, abweichen kann. Die Darstellung der Behandlungen (Schönheits-Ops, Zahnbehandlungen und Augenlaser-Behandlungen) ist lediglich als erster Einblick in mögliche Behandlungsmethoden zu verstehen. Bitte konsultieren Sie in Fragen der Gesundheit abschließend grundsätzlich Ihren Arzt.