Hyaluronsäure – Kosten und Preise

Hyaluronsäure ist eine hauteigene Substanz, die stark feuchtigkeitsbindend wirkt. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes, strafft die Haut und hält sie elastisch. Hyaluronsäure ist sogar dabei, Botox als beliebtestes Mittel zur Faltenunterspritzung abzulösen.

Die Kosten für eine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure unterscheiden sich von Arzt zu Arzt zum Teil erheblich. Daher lohnt es sich, vor einer Behandlung mit Hyaluronsäure die Preise verschiedener Ärzte zu vergleichen.

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Diese Gesundheitsinformationen wurden für Sie zusammengestellt von der Schönheitsgebot-Redaktion.

Allgemeine Informationen

Ebenso wie die Produktion von Collagen nimmt auch die Produktion von Hyaluronsäure mit zunehmendem Alter ab. Deshalb nutzt man Hyaluronsäure zur Faltenunterspritzung, wie zum Beispiel zur Unterspritzung der Nasolabialfalten. Es können jedoch grundsätzlich alle Hautpartien damit behandelt werden – Gesicht, Hals, Dekolleté, Brust, Oberschenkel etc. Hierfür injiziert man den Wirkstoff mit einer feinen Nadel unter die Haut, wodurch diese aufgepolstert wird und die Falten verschwinden. Der Körper soll nach wissenschaftlicher Erkenntnis zudem zur Bildung körpereigener Hyaluronsäure angeregt werden. Der Wirkstoff wird jedoch mit der Zeit vom Körper wieder abgebaut. Nach ca. 3-6 Monaten ist deshalb eine weitere Faltenunterspritzung nötig.

Gewinnung

Während Hyaluronsäure früher aus tierischen Geweben, wie zum Beispiel Hahnenkämmen, gewonnen wurde, kann sie seit den 90er Jahren biotechnologisch hergestellt werden. Hyaluronsäure-produzierende Bakterien (Streptokokken) werden dafür in Fermentern gezüchtet. Aus diesen Bakterienkulturen wird die Hyaluronsäure in mehreren Aufreinigungs- und Filtrationsschritten extrahiert und von allen bakteriellen Proteinen befreit, wodurch extrem reine Hyaluronsäure entsteht. Deswegen ist das Risiko für das Auftreten von Allergien geringer.

Wirkungs­weise

Die Hyaluronsäure gehört zu den Glykosaminoglykanen, einer Gruppe von Polysacchariden, die als zelluläre Gerüstsubstanz dienen und durch ihre Fähigkeit, relativ zu ihrer Masse große Mengen an Wasser aufzunehmen, eine hohe Elastizität besitzen. Wasser ist druckfest und wenig komprimierbar. Dadurch gibt die Wasserbindungs-Fähigkeit der Hyaluronsäure ideale Eigenschaften als Schmiermittel in den Gelenken. Hinzu kommt ihre Strukturviskosität, das heißt ihre Viskosität oder Zähigkeit nimmt ab, je stärker die Kraftwirkung auf das Gelenk ist. Dadurch verflüssigt sich die Gelenkflüssigkeit und die Reibung im Gelenk wird verringert, wenn beim Rennen oder Springen ein starker Druck aufgebaut wird.

Anwendungs­gebiete

Hyaluronsäure kommt sowohl in der Humanmedizin als auch in der ästhetischen Medizin zum Einsatz.

Bei Arthrose dient eine Injektion von Hyaluronsäurepräparaten der sogenannten Viskosupplementation, um die natürliche Gelenkflüssigkeit zu ersetzen oder zu ergänzen. Allerdings lieferten Studien über die Wirksamkeit und Effektivität dieser Behandlung unterschiedliche Aussagen, so dass der Nutzen umstritten ist.

Aufgrund der wasserbindenden Wirkung enthalten einige Schnupfensprays Hyaluronsäure, um eine Austrocknung der Nasenschleimhaut zu verhindern. In Augentropfen bewirkt Hyaluronsäure eine Befeuchtung und langanhaltende Benetzung des Auges, ohne dabei das Sehen zu beeinträchtigen.

Bei bestimmten Formen der Harninkontinenz wird Hyaluronsäure um die Harnröhre herum injiziert, um das Gewebe zu festigen. Allerdings ist der Langzeiterfolg dieser Behandlung nur gering.
Auch als Nahrungsergänzungsmittel mit einer positiven Wirkung auf die Gelenke wird Hyaluronsäure angeboten.

In der ästhetischen Medizin werden Hyaluronsäurepräparate wegen ihrer Fähigkeit, Wasser zu binden, vor allem zum Aufpolstern von Falten und zum Modellieren der Lippen und der Gesichtskonturen verwendet. Da es verschiedene Möglichkeiten gibt, die Hyaluronsäure zu stabilisieren, bleibt der aufpolsternde Effekt der Hyaluronsäure je nach Stabilisierung bis zu 12 Monate lang erhalten. Neue Präparate mit nicht-animalischer, stabilisierter Hyaluronsäure (NASHA) sind speziell geeignet, um größere Volumina zu füllen. So können Körperdeformationen behandelt, und Modellierungen von Gesäß, Waden und Brust vorgenommen werden.

Neben­wirkungen

Bei der Injektion von Hyaluronsäurepräparaten kann es zu lokalen Schmerzen, Rötungen und Schwellungen kommen.

Insbesondere Hyaluronsäure, die aus Hahnenkämmen gewonnen wurde, kann aufgrund der enthaltenen tierischen Eiweiße Allergien und Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. Nur in seltenen Fällen treten jedoch schwere allergische Reaktionen mit Fieber, Atemnot und Blutdruckabfall auf.  

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